News und Leserkommentare

Unser Hauptanliegen gilt dem Erhalt der Ansicht auf die weltberühmte Eigernordwand. Daran halten wir fest, auch wenn das Projekt lokal grünes Licht erhalten hat. Darum unterstützen wir den Plan B der Umweltorganisationen. Mehr Informationen zum Plan B gibt es unter diesem Link:
http://eigerexpress-plan-b.ch


22.10.2015
V-Projekt: Wie weiter nach dem Wärgistaler Ja?
PDF DownloadV-Projekt_Wie weiter nach dem Wärgistaler Ja.pdf

14.10.2015
«Kurz vor der zweiten Abstimmung der Bergschaft Wärgistal meldet sich die Stiftung Landschafsschutz zu Wort und propagiert eine Alternative zur bisherigen Führung des V-Projekts in Grindelwald.»
http://www.bernerzeitung.ch/region/oberland/naturschutz-verlangt-ein-umdenken-beim-vprojekt/story/13785134

14.10.2015
Den gordischen Knoten lösen
«Sicher ist: Einer Demokratie ist das hin und her auf mitunter tiefem Niveau nicht würdig. Raimund Rodewalds Vorschlag kommt daher zur richtigen Zeit.»

http://www.bernerzeitung.ch/region/oberland/den-gordischen-knoten-loesen/story/14851748

26.06.2015
«Wer gegen die Bahn ist, wird unter Druck gesetzt.»
«Gegner des Megaprojekts werden benachteiligt und eingeschüchtert.»


Berichterstattung des Beobachters über das V-Bahn Projekt. http://www.beobachter.ch/konsum/reisen/artikel/jungfrauregion_wer-gegen-die-bahn-ist-wird-unter-druck-gesetzt/

02.06.2015
Bund verlangt mehr Angaben zu V-Bahn-Projek
http://bo.bernerzeitung.ch/region/thun/Bund-verlangt-mehr-Angaben-zu-VBahnProjekt/story/27464304?dossier_id=2298
Der Bund verlangt vom Kanton Bern mehr Informationen zum V-Bahn-Projekt. Fragen stellen sich zu der Grösse des neuen Parkhauses. Insbesondere, da mit dem V-Bahn-Projekt in erster Linie ja der Öffentliche Verkehr gefördert werden soll. Zudem möchte der Bund wissen, ob durch das Projekt mehr Leute in Grindelwald übernachten werden.
Siehe dazu auch unter Links:
Kommentar zu Ecoplanstudie: Die Aussagen der ECOPLAN Studie in Bezug auf den lokalen Ferientourismus

19.03.2015
Bergschaft will im Juni nochmals abstimmen.
http://www.bernerzeitung.ch/region/thun/VProjekt-Bergschaft-will-im-Juni-nochmals-abstimmen/story/16320925
Nachtrag, 12.06.2015: Infolge noch offener Fragen ist der Abstimmungstermin auf ein unbestimmtes Datum verschoben worden.

05.01.2015
«Tourismus wird erst erfolgreich, wenn der Verkehr zum Stillstand kommt. Solange die Touristen unterwegs sind, profitieren nur die Transportunternehmen.»
(Reinhold Messner)


Frage der Journalistin an Herrn Messner: Sie sind auch ein Tourismusfachmann. Welchen Rat geben Sie dem Schweizer Tourismus?
Eine Idee habe ich zum Beispiel für das Alpine Museum in der Stadt Bern. Der Standort ist nicht ideal. Der SAC wäre gut beraten, das Museum bei der Kleinen Scheidegg, am Fuss des Eigers, in den Berg hinein zu bauen. Touristen aus aller Welt besuchen das Jungfraujoch in Hochgeschwindigkeit. Ausser der Jungfraubahn profitiert niemand davon. Die Touristen sind ja am gleichen Abend schon wieder woanders. Mit einem Museum könnte man das Ganze entschleunigen.
www.bernerzeitung.ch/leben/reisen/Messner-wuerde-Alpines-Museum-verlegen/story/21375934

22.11.2014
Interview: Der Geograf Werner Bätzing über Grossprojekte wie die V-Bahn in Grindelwald und das Verschwinden der Alpen.

Die Bäuertgemeinde hat Nein gesagt und beruft sich auf Kuhrechte, die Bahn will eine Million Touristen aufs Jungfraujoch bringen. Was wäre vernünftig?
«Die Jungfraubahn hat viel Geld und will ihre Rendite maximieren. Die Investitionsprozesse sind über Abschreibungszeiträume von 10, bestenfalls 20 Jahren definiert. Die Bergschaften hingegen denken in Jahrhunderten. Dahinter steckt ein Erfahrungswissen. Um im Alpenraum angemessen leben und wirtschaften zu können, ist dieses Wissen unabdingbar. Das steht heute völlig quer zur globalen Orientierung der Wirtschaft. Die Männlichenbahn zu ersetzen, ist völlig in Ordnung. Bloss aus Geschwindigkeitsgründen die alte Schmalspurbahn durch eine Gondelbahn zu entwerten, ist aber ein Drama.»
www.derbund.ch/schweiz/Der-Mensch-muss-mit-der-Natur-in-den-Alpen-vorsichtig-umgehen/story/29727220

30.10.2014
Knapp eine Stunde vor der Gemeindeabstimmung über die für die V-Bahn notwendigen Zonenplanänderungen und Überbauungsordnungen stellte Gemeindepräsident Emanuel Schläppi einen Entwicklungsfonds vor. In diesen Fonds sollen die Jungfraubahnen pro Jahr rund 200'000 Franken einzahlen. Mutet der Zeitpunkt der Bekanntgabe nicht etwas seltsam an?
«Wenn so kurz vor einer Abstimmung ein solcher Vorschlag gemacht wird, bleibt natürlich ein schaler Geschmack zurück. Diesen Fonds hätte man auch schon früher ins Feld führen können.» Professor Andreas Ladner
www.jungfrauzeitung.ch/artikel/133649/

14.10.2014
Rechtliche Betrachtungen zu den Infrastrukturverträgen zwischen der Jungfraubahn Holding und der Gemeinde Grindelwald und Lauterbrunnen.
PDF Downloadrechtliche Betrachtungen.pdf

25.10.2014
Nachhaltiger Tourismus geht anders
Die Stimmbürger von Grindelwald haben dem Millionenprojekt V-Bahn auf den Eiger genehmigt. Ein Ausbau in diesem Gebiet ist legitim – doch profitieren längst nicht alle.
www.derbund.ch/bern/region/Nachhaltiger-Tourismus-geht-anders/story/23474049

21.10.2014
Berichterstattung über den Eigerexpress in den ARD Tagesthemen - Beitrag vom 21.10.2014 22:15 Uhr



MAB-Studie vom Schweizerischen Nationalfonds von 1986, Band Nr. 20: «Ästhetische Bewertung ländlicher Räume»:
«Die Untersuchung hat gezeigt, dass die Landschaft von Grindelwald zum absolut Schönsten gehört, das es in der Schweiz und in Mitteleuropa gibt. Wer an der Landschaft von Grindelwald noch etwas verdirbt, muss wissen, dass er nicht irgend etwas, sondern etwas sehr Kostbares verdirbt. Von hier aus ist die kritische Grenze längst überschritten.»

17.10.2014
Aussage von Emanuel Schläppi, Gemeindepräsident von Grindelwald über die Zukunft der Gondelbahn Grindelwald-Männlichen GGM, bei einem «Nein» des Souveräns zum V-Bahn Projekt.
Auf der 36. Generalversammlung der GGM machte der Gemeindepräsident von Grindelwald - im Falle eines «Nein» des Souveräns zum V-Bahn Projekt - vor 462 Aktionärinnen und Aktionären folgende Aussage zur Zukunft der GGM: «Die Jungfraubahn wird uns so oder so nicht im Stich lassen.»
Quellenangabe: Berner Oberländer, 12. Juni 2014.

09.09.2014
Das Gutachten der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutz Kommission steht im klaren Widerspruch zu den Beurteilungen der wichtigsten regionalen, kantonalen und nationalen Naturschutzorganisationen der Schweiz.
PDF DownloadKommentar zum Gutachten der ENHK.pdf

15.10.2014
Radio Interview SRF: V-Bahn - ein Bergbahnprojekt spaltet Grindelwald

Radio Interview: www.srf.ch/news/regional/bern-freiburg-wallis/v-bahn-ein-bergbahnprojekt-spaltet-grindelwald

24.09.2014
Radio Interview SRF: Grindelwald: Am Eiger-Express scheiden sich die Geister

Radio Interview: www.srf.ch/player/radio/rendez-vous/audio/grindelwald-am-eiger-express-scheiden-sich-die-geister?

Die grosse Mehrheit aller Leserbriefe und Online-Kommentare zum V-Bahn Projekt hinterfragen das Teilprojekt sehr kritisch. In loser Folge schalten wir hier Äusserungen zum Thema auf.


03.10.2014
Im Getöse des mehreren zehntausend Franken teuren Werbegetrommels der Befürworter, fallen Leserbriefe wie derjenige des Grindelwaldners Hansueli Schild besonders auf. Darin wiederspiegelt sich eine Besonnenheit die, über Generationen hinweg, den Wohlstand in unseren Talschaften gesichert hat. Seine Überlegungen heben sich deutlich von den Marktschreier-Argumenten der Jungfraubahnen ab. Denn diese beruhen weniger auf Tatsachen sondern zum grossen Teil auf kurzfristige Effekthascherei, um von den Eigeninteressen abzulenken.

Leserkommentar: www.jungfrauzeitung.ch/artikel/133267/

01.09.2014
Herr Kamil Taylan dürfte wohl den allermeisten Gästen von Grindelwald, Wengen und Lauterbrunnen aus dem Herzen sprechen. Denn wie auch die ECOPLAN Studie nachweist (siehe Kommentare zur ECOPLAN Studie) sind die Verlierer beim V-Bahn Projekt, resp. beim Bau des Eigerexpress die für uns „überlebenswichtigen“ lokalen Feriengäste. Wobei: Die eigentlichen Verlierer sind wir Einheimischen. Unsere Gäste können auch anderswo in die Ferien fahren.

Leserkommentar: www.jungfrauzeitung.ch/artikel/132745/

01.09.2014
Wer kennt die zuweilen schon heute prekäre Verkehrslage in Grindelwald nicht besser als ein Einheimischer. Nicht erwähnt im Leserbrief ist, dass sich die Kosten mit der Strassenabtretung vom Kanton an die Gemeinde, verursacht durch das V-Bahn Projekt, resp. den Eigerexpress, für die Gemeinde auf weit über 2 Millionen belaufen werden.

Leserkommentar: www.jungfrauzeitung.ch/artikel/132743/

01.04.2014
Der folgende Leserkommentar ist vom Grindelwaldner Christian Bohren und steht stellvertretend für viele Grindelwaldnerinnen und Grindelwaldner, die sich aus öffentlichen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen oder politischen Gründen nicht äussern möchten oder können.

Leserkommentar: www.jungfrauzeitung.ch/artikel/130175/

16.01.2013
Stellvertretend für die Gäste von Grindelwald und der Jungfrau Region finden Sie hier den Leserkommentar von Rainer Rettner. Er ist ein intimer Kenner von Grindelwald und Autor des Bergbuches „Wettlauf um die grossen Nordwände". Die Neue Zürcher Zeitung schreibt über ihn «Schon in "Eiger – Triumphe und Tragödien 1932–1938" hat der deutsche Alpinhistoriker mit unzähligen neuen (und sehr gut präsentierten) Fakten und Fotos brilliert. Nun hat Rainer Rettner nachgedoppelt.»

Leserkommentar: www.jungfrauzeitung.ch/artikel/122782/

Weitere Presseartikel zum V-Bahn Projekt finden Sie auf der Seite von "mountain wilderness".

www.eiger-express-nein.ch